{"id":885,"date":"2022-03-22T20:22:18","date_gmt":"2022-03-22T19:22:18","guid":{"rendered":"https:\/\/magdwirtschaft.at\/index.php\/2022\/03\/22\/was-tun-mit-russischen-wertpapieren\/"},"modified":"2022-03-22T20:22:18","modified_gmt":"2022-03-22T19:22:18","slug":"was-tun-mit-russischen-wertpapieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kismed.eu\/index.php\/2022\/03\/22\/was-tun-mit-russischen-wertpapieren\/","title":{"rendered":"Was tun mit russischen Wertpapieren"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/boersenminute\/embed\/episodes\/Was-tun-mit-russischen-Wertpapieren-e1g3jjh\" height=\"180px\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" style=\"width:100%;height:180px\"><\/iframe><\/p>\n<p>Fast ein Monat ist es her, dass der Handel mit russischen Wertpapieren eingestellt wurde. Bis jetzt kann man Aktien an der Moskauer B\u00f6rse immer noch nicht handeln, russische Staatsanleihen schon. Schlie\u00dflich muss Russland mit allen Mitteln eine Staatspleite abwenden. Bei russischen Anleihen wittern Fondsriesen wie BlackRock schon wieder Chancen. Das ist ganz bestimmt keine Anlagempfehlung f\u00fcr Privatanleger meinerseits, abgesehen davon muss man auch erst einmal die M\u00f6glichkeit haben dort zu investieren.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu den russischen Aktien. Wer eine Rosneft, Sberbank oder Gazprom in seinem Portfolio aus guten alten Zeiten hat, weil sie so nette Dividenden abgeworfen haben mag schon gesehen haben, dass er hinter dem russischen Papier kaum noch einen Wert stehen hat. Eine Gazprom etwa schl\u00e4gt nur noch mit 52 Cent zu Buche. Abgesehen davon, dass man momentan ohnedies nicht verkaufen kann, bleibt ja noch ein kleiner Rest Hoffung, dass die Gesellschaften von Putin nicht einfach vollverstaatlicht und von der B\u00f6rse genommen werden und der Kurs auch wieder steigen k\u00f6nnte, wenn der Handel im Moskau wieder los geht. Denn Firmen gibt es ja noch, sie machen weiterhin Gesch\u00e4fte.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ist nur, dass man bei den russischen Unternehmen in der Regel gar keine Aktien besitzt, die in Moskau gehandelt werden, sondern \u201enur\u201c Hinterlegungsscheine, sogenannte ADRs (American Depository Receipts), die an der B\u00f6rse Frankfurt, New York oder London hinterlegt sind.<\/p>\n<p>Und was ist mit russischen Wertpapieren in Fonds und ETFs? Die kann man ebenso abschreiben. Der Weltmarktf\u00fchrer von Indizes, MSCI hat die russischen Aktien einfach mit null Euro ausgebucht etwa in seinem prominentesten Produkt MSCI Emerging Market. Bei den Kurskorrekturen der letzten Wochen ist das gar nicht weiter aufgefallen, dass damit der Index um drei bis vier Prozent absacken musste. Dies war zuletzt der Anteil russischer Aktien im MSCI Emerging Market. Ganz d\u00fcrfte das US-Analysehaus den russischen Markt aber auch noch nicht abschreiben. Zumindest berechnet es weiterhin den MSCI Russia.<\/p>\n<p>Wenn ihr den Podcast B\u00f6rsenminute unterst\u00fctzen wollt, dann bewertet ihn doch bei YouTube, Apple Podcast oder Spotify, abonniert ihn und empfiehlt ihn weiter. Vielen herzlichen Dank sagt B\u00f6rsenminute-Host Julia Kistner<\/p>\n<p>RechtlicherHinweis:F\u00fcr Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagenentstehen,\u00fcbernimmt die Autorin, Julia Kistner keineHaftung.<\/p>\n<p>#B\u00f6rsenminute#Russland #Kriegsszenario #Aktien#20er #Finanzen #Geldanlage#veranlagen #Podcast #Investments#Anlageklasse #Moskau #BlackRock #Staatsanleihen #B\u00f6rse#Kurse#Anleger #Rosneft#Gazprom #Sberbank #Fonds #ADR #ETF #MSCIEmergingMarket #Berkshire #Frankfurt #London #NewYork<\/p>\n<p>Foto Pixabay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast ein Monat ist es her, dass der Handel mit russischen Wertpapieren eingestellt wurde. 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