{"id":2116,"date":"2024-06-09T08:04:43","date_gmt":"2024-06-09T06:04:43","guid":{"rendered":"https:\/\/kismed.eu\/index.php\/2024\/06\/09\/notenbanken-als-auffangnetz-fuer-die-aktienmaerkte-2\/"},"modified":"2024-06-09T08:04:43","modified_gmt":"2024-06-09T06:04:43","slug":"notenbanken-als-auffangnetz-fuer-die-aktienmaerkte-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kismed.eu\/index.php\/2024\/06\/09\/notenbanken-als-auffangnetz-fuer-die-aktienmaerkte-2\/","title":{"rendered":"&#8222;Notenbanken als Auffangnetz f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/podcasters.spotify.com\/pod\/show\/boersenminute\/embed\/episodes\/Notenbanken-als-Auffangnetz-fr-die-Aktienmrkte-e2kkpvh\" height=\"180px\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" style=\"width:100%;height:180px\"><\/iframe><\/p>\n<p>Europawahl, Europameisterschaft und auch am Kapitalmarkt herrscht Europa-Euphorie. Selbst wenn es einmal zehn Prozent nach unten gehen w\u00fcrde, w\u00fcrde dies meinen Podcastgast Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank nicht beunruhigen. Es ginge ebenso schnell wieder bergauf dank der Notenbanken, die stets als Auffangnetz der Finanzm\u00e4rkte zur Stelle w\u00e4ren.<br \/>\nIn Summe legte der europ\u00e4ische Leitindex EuroStoxx 600 seit Jahresbeginn schon 9,41 Prozent zu. Nicht schlecht, aber der US-Aktienindex S&amp;P 500 performt mit 12,74 Prozent wie so oft besser.<br \/>\nAber schauen wir mal auf die europ\u00e4ischen Shootingstars im Einzelnen an:<br \/>\nDie wertvollste Aktie Europas ist mit ihren Medikamenten gegen Fettleibigkeit der d\u00e4nische Pharmakonzern Novo Nordisk. Die Aktie legte seit Jahresbeginn 41 Prozent zu und das Potenzial ist noch lange nicht ausgesch\u00f6pft in einem Markt, in dem auch noch in den n\u00e4chsten Jahren trotz Produktionsausweitungen die Nachfrage h\u00f6her sein wird als das Angebot. Mir gef\u00e4llt die Gesellschaftsstruktur der Novo Nordisk-Aktie. Mehrheitsaktion\u00e4r ist die Novo Nordisk Foundation, mit mehr als 73 Milliarden US-Dollar Fondsverm\u00f6gen eine der gr\u00f6\u00dften Stiftungen der Welt, ist die vor allem sehr viel Geld f\u00fcr die Forschung zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\nRenault und Immobilien<br \/>\nIn Frankreich dominierte in den letzten zw\u00f6lf Monaten nicht unbedingt Luxus. Der Nobelmarken-Konzern LVMH verlor auf Jahressicht sogar 6,18 Prozent. Umso \u00fcberraschender, dass der Automobil-Konzern Renault mit einem Kursplus von knapp 58 Prozent zu den gro\u00dfen Gewinnen z\u00e4hlt. Nur die Aktie des franz\u00f6sischen Immobilienkonzerns Uniball-Radamco-Westfield konnte mit 73 Prozent noch st\u00e4rker in den letzten zw\u00f6lf Monaten zulegen.<br \/>\nR\u00fcstung ist leider Trumpf<br \/>\nIn Deutschland legte der deutsche R\u00fcstungshersteller Rheinmettal seit Jahresbeginn um 86 Prozent zu. Auch in Italien f\u00fchrt mit Leonardo eine R\u00fcstungsaktie die Performance-Liste mit plus 58 Prozent seit Jahresbeginn, 142 Prozent in den letzten zw\u00f6lf Monaten an. Die franz\u00f6sische Thales Group, die auch an Milit\u00e4rtechnik verdient, gewann seit Jahresbeginn \u00fcber 27 Prozent.<br \/>\nMan muss aber nicht in Waffen investieren, um mit europ\u00e4ischen Aktien gro\u00dfartig zu verdienen. Der Kurs des Elektro- und Elektrotechnik-Hersteller Siemens Energy stieg seit Jahresbeginn um 91,81 Prozent \u2013 ein Trostpflaster f\u00fcr den Absturz im Vorjahr wegen der gro\u00dfen Verluste ihre spanischen Windkrafttochter Siemens Gamesa.Im Jahresvergleich ist die Siemens Energy-Aktie noch 3,4 Prozent in Minus.<br \/>\nItaliens Banken als Bestperformer<br \/>\nIn Italien ist super spannend, dass die Banken von den gestiegenen Zinsmargen derart stark profitieren d\u00fcrfte, dass ihr Aktien abhoben. In den letzten zw\u00f6lf Monaten legte die italienische UniCredit, die unter anderen in \u00d6sterreich kr\u00e4ftig Arbeitspl\u00e4tze abbaute um \u00fcber 97 Prozent zu, ebenso die Bank Bper Banca. Die Aktien der Finanzinstitute BCA POP Sondrio und Unipol Grupo stiegen in den letzten zw\u00f6lf Monaten um \u00fcber 90 Prozent, Banco BPM \u00fcber 70,5 Prozent, Intesa Sanpaolo um knapp 56 Prozent.<br \/>\nTrotz allem sieht mein Podcast-Gast Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank mehr Potenzial in den Schwellenstaaten als in Europa. Er empfiehlt ein paar \u201eDefensivqualit\u00e4ten\u201c f\u00fcrs Portfolio, ein bisschen Pharma und Schwellenl\u00e4nder-Aktien sollte man nicht vergessen.<br \/>\nViel H\u00f6rvergn\u00fcgen w\u00fcnscht Juia Kistner<br \/>\nMusik- &amp; Soundrechte: \u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060https:\/\/www.geldmeisterin.com\/index.php\/musik-und-soundrechte\/\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060\u2060<br \/>\nRisikohinweis: Das sind keine Anlageempfehlungen. Julia Kistner und ihr Podcast-Gast \u00fcbernehmen keinerlei Haftung.<br \/>\n#Aktien #Europa #Banken #R\u00fcstungsaktien #investieren #podcast<br \/>\nFoto: unsplash + Robert Halver<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europawahl, Europameisterschaft und auch am Kapitalmarkt herrscht Europa-Euphorie. 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