{"id":1696,"date":"2023-06-12T20:00:00","date_gmt":"2023-06-12T18:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kismed.eu\/index.php\/2023\/06\/12\/auch-bei-cash-das-risiko-streuen\/"},"modified":"2023-06-12T20:00:00","modified_gmt":"2023-06-12T18:00:00","slug":"auch-bei-cash-das-risiko-streuen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kismed.eu\/index.php\/2023\/06\/12\/auch-bei-cash-das-risiko-streuen\/","title":{"rendered":"Auch bei Cash das Risiko streuen!"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/podcasters.spotify.com\/pod\/show\/boersenminute\/embed\/episodes\/Auch-bei-Cash-das-Risiko-streuen-e24q1l1\" height=\"180px\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" style=\"width:100%;height:180px\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Sparen nur bis zur Einlagensicherung <\/strong><\/p>\n<p>In den USA straucheln Regionalbanken. Die Investmenttochter der Allianz will ihre Anteile an N26 verkaufen und laut Manager-Magazin haben die Finanzinvestoren ihre Beteiligungen an Fin-Techs generell kr\u00e4ftig abgewertet, beispielsweise Trade-Republic-Anteile etwa um 1,5 auf 3,5 Milliarden US-Dollar. Nat\u00fcrlich ist der Bewertungsverlust von Fin Techs nicht Missmanagement, sondern dem Kapitalmarktumfeld geschuldet. Denn seit derZinswende, also seit dem Fremdkapital wieder etwas kostet, sind die Wagniskapitalgeber nicht mehr so spendabel und sie wollen auch schneller einen \u201eReturn on Investment\u201c sehen, auch bei Fintechs. Die m\u00fcssen wiederum Kunden h\u00f6here Zinsen bieten, um sie bei Laune zu halten.<\/p>\n<p>Nicht, dass ich sage, man sollte den Neobanken sein Geld nicht mehr anvertrauen. Keinesfalls. Bei einem der genannten Fin Techs habe ich selbst ein Konto. Aber ich finde, man sollte nicht nur bei Aktien und Anleihen, sondern auch bei seinem Cash-Best\u00e4nden das Risikoder Geldanlage grunds\u00e4tzlich streuen. Da geht es nicht nur um das Insolvenzrisiko, sondern auch um das Risiko, dass man auf sein Geld gerade nicht zugreifen kann. Sei es wegen einer Cyberattacke oder dass ein Institut sonstige vor\u00fcbergehende, technische Auszahlungsprobleme hat oder auch dass ich meine Kredit- oder Bankomatkarte besch\u00e4digt, verlegt oder verloren habe. <\/p>\n<p>Hier nochmals zur Erinnerung die aktuelle gesetzliche Einlagensicherung in EU-Mitgliedsstaaten:Sie betr\u00e4gt 100.000 Euro pro Kreditinstitut und Kunde. Es macht also keinen Sinn, der Einlagensicherheit wegen zwei Konten bei einem Institut oder innerhalb eines Sektors, etwa bei zwei verschiedenen Sparkassen aufzumachen. Wenn man zu zweit ein Gemeinschaftskonto f\u00fchrt, ist dies nat\u00fcrlich mit 200.000 gesetzlich einlagengesichert. <\/p>\n<p>H\u00f6her gesch\u00fctzt, bis zu 500.000 Euro sind Einlagen mit besonderer Bedeutung f\u00fcr den Kunden. Das sind etwa Gelder, die aufgrund eines gerade erfolgten Wohnungsverkaufs auf der Bank liegen oder auch \u00fcberwiesene Abfertigungen. Dar\u00fcber hinaus gibt es von Banken und Sektoren auch noch freiwillige Einlagensicherungssysteme, wie in Deutschland den Fonds des Bundesverbandes deutscher Banken, die Gelder \u00fcber die gesetzliche Mindestsicherung hinaus absichern. Einen diesbez\u00fcglichen Blick in die Konditions-Bl\u00e4tter der Kreditinstitute lohnt sich \u2026<\/p>\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit w\u00e4re f\u00fcr jene, die \u00fcber gro\u00dfe Cash-Best\u00e4nde verf\u00fcgen in geldmarktnahe Fonds zu investieren. Fonds sind Sonderverm\u00f6gen und somit auch bei einer etwaigen Insolvenz des Finanzinstituts gesichert. <\/p>\n<p><strong>Rechtshinweis:<\/strong> Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Was ihr daraus macht ist Eure Sache, Julia Kistner \u00fcbernimmt hierf\u00fcr keine Haftung. <\/p>\n<p>#Sparen #Einlagensicherung #investieren #Insolvenz #Fonds #Sonderverm\u00f6gen #Podcast <\/p>\n<p>Foto: Unsplash<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sparen nur bis zur Einlagensicherung In den USA straucheln Regionalbanken. 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