Servus liebe Auf Trab-Hörerinnen, vielen herzlichen Dank für eure weiterhin zahlreichen, spannenden Fragen an die AUF TRAB-Gäste, die ihr selbstverständlich auch weiterhin stellen könnt. Eine Antwort ist euch gewiss. Hinterlasst eure persönlichen Pferdefragen einfach im Kommentar dieser Folge bzw. schickt mir eure Fragen schriftlich oder als WhatsApp-Voice-Memo an julia@auftrab.eu.
Vanessa stellt über die AUF TRAB-Facebook-Gruppe #BrittaSchöffmann folgende Frage: Was ist mit leichte, innere Hand gemeint? Und gibt es Tipps, wie die innere Hand leichter wird? Brittas kompetente Antwort in Kürze: der Reiter soll mit der inneren Hand nicht ziehen, sondern leicht sein. Wobei als innere Hand immer die Seite zur Hallen- bzw. Bahn-Mitte genannt wird, was so nicht stimme. Die innere Hand ist immer dort, wohin das Pferd gestellt und gebogen ist.
Das sei ein bisschen wie beim Fahrradfahren. Wenn ich im Fahrradfahren den Lenker einschlage, geht der Lenker ja außen weiter nach vorne. Das heißt, der Weg wird außen länger. Und der Weg innen, wo der Lenker nach hinten zurückgeht wird etwas kürzer. Wenn ich mein Pferd nach innen stelle, wird auch hier der Weg zwischen Gebiss und innerer Faust etwas kürzer und zur äußeren Faust länger. Das heißt, ich kriege auf dem äußeren Zügel ein bisschen mehr Druck. Das heißt, die innere Hand hat eine leichtere Verbindung als die äußere. Ob das gut funktioniert, kann ich immer überprüfen, indem ich mit dem inneren Zügel in einer Wendung überstreiche. Dann also mit der Faust ein Stückchen nach vorne gehe und schaue, ob die Verbindung bestehen bleibt.
Mehr zur leichten inneren Hand in dieser Podcastfolge.
Und hier noch die Antwort auf die Frage von Dietmut von #HorstBecker, Trainer für Klassische Dressur, die uns überSpotify erreichte. Sie bezieht sich auf meine AUF TRAB-Folge mit Horst zur Piaf, vom 19. Juli 2024, die ihr gerne nachhören könnt – einfach runter zu den alten Folgen scrollen!
Sie will wissen: Wie kann man sie in einzelnen Übungen zerlegen bzw. welche Vorbildung muss man haben, um wirklichmit der Piaffe beginnen zu können? Horst´s Antwort: Im Grunde sei die Piaffe eine sehr einfache Übung. Etwa korrekt auf dem Zirkel in Anlehnung mit korrekter Biegung und Stellung und Takt zu traben, sei deutlich schwerer. Piaffe sei eigentlich in erster Linie Balance, Konzentration und Ruhe. Der Schritt wird fein verkürzt. Und irgendwann in diesem Prozess des Verkürzens würde das Pferd beginnen, von alleine zu diagonalisieren. Es sei nicht, wir traben das Pferd an und halten es am Platz. Und dieser Prozess zur Piaffe sei in der Ausbildung eines Pferdes enorm wertvoll.Natürlich sei die Piaffe eines Haflingers oder eines Norikers nicht so ausdrucksstark wie die Piaffe eines Lusitanos oder eines spektakulären Dressurpferds, das über lange Zeit dahin gearbeitet worden ist. Aber deswegen ist es nicht falsch, ein Freizeitpferd in diese Richtung zu arbeiten. Wie, dazuebenso mehr in dieser AUF TRAB-Podcastfolge.
Viel Hörvergnügen wünschen und ihre Welshies, die sich auf weitere Fragen an unsere AUF TRAB-Experten freuen.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
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Fotos: Schöffmann, Becker/ Bearbeitung AUF TRAB